Leider nichts gefunden...

BASKET FLAMES – Swans Gmunden 84:95 (12:28, 37:54, 56:68)
.
FLAMES: Vay 23, Alturban 16, Misangumukini 10, Soldo 10, Stadelmann 8, Memcic 8, Diesner 4, Rohrböck 3, Wonisch 2, Wrumnig, Lanator
Swans: Brummitt 25, Friedrich 17, Murati 14, Linortner 14, Murray 7, White 5, Blazan 5, Schartmüller 4, Draskovich 4, Diemer, Buchegger
.

Ob vermessen oder nicht: Die FLAMES wollten dem Erstliga-Tabellenführer ein Bein stellen und mit dem ersten Final Four Einzug eines Zweitligisten seit dem Jahr 2000 Geschichte schreiben. Gescheitert ist man schließlich, weil man die Anfangsphase komplett verschlafen hat. Was danach passierte war jedoch aller Ehren wert. „Gmunden hat das erste Viertel klar dominiert und wir haben zu viele Fehler gemacht“, weiß auch Headcoach Franz Zderadicka. „Positiv für uns war aber, wie wir in den drei folgenden Vierteln reagiert und dem derzeit besten Team Österreichs einen Kampf auf Augenhöhe geliefert haben.“

Die Hausherren begannen das Spiel mit zwei Ballverlusten, die Gmunden gleich für eine 4:0 Führung nützte und die FLAMES zu einer Auszeit zwangen. Nach dem 5:5 Ausgleich durch Fabricio Vay glich das Spiel einer Einbahnstraße. Die FLAMES kamen mit der Physis der Oberösterreicher überhaupt nicht zu recht, fabrizierten einen Ballverlust nach dem anderen und sahen sich plötzlich mit einem 5:23 konfrontiert. Das erste Viertel ging schließlich mit 12:28 an die Schwäne. Danach legten die Hausherren die Nervosität ab. Max Misangumukini traf zwei Dreier und wenig später machte Dominik Alturban fünf Punkte in Folge, die den Rückstand auf 32:40 verkürzten. Gmunden hatte aber durch Brummit und Murati die richtige Antwort parat. Murray setzte einen krachenden Dunk hinterher und bis zur Pause betrug der Rückstand der FLAMES wieder 17 Punkte (37:54).

Nach dem Seitenwechsel funktionierte die Defense der Zderadicka-Truppe besser. Denis Soldo setzte sich vorne gut in Szene und auch Fuad Memcic kam besser ins Spiel. Doch Matthias Linortner blieb von der Dreierlinie eiskalt, weshalb die FLAMES bis zum Viertelende „nur“ auf 56:68 verkürzen konnte. Im Schlussabschnitt legten die Gäste mit einem 7:0 Run wieder vor. Nach dem 58:78 zeigten die FLAMES trotzdem noch einmal unbändigen Siegeswillen. Angeführt von Stadelmann und Alturban kämpfte sich die Zderadicka-Truppe immer näher. Torion Brummit sorgte für ein wenig Entlastung, doch dann legte Fabricio Vay noch einmal sechs Punkte in Folge auf und die Halle kochte. Der endgültige Turnaround wollte aber nicht mehr gelingen. Dazu lief den FLAMES einfach die Zeit davon. Die Schwäne spielten die Partie daher noch sicher nach Hause und stehen letztendlich verdient im Cup Final Four.

 

Das Unmögliche möglich machen heißt es am Mittwoch für unsere Mannschaft gegen ABL Tabellenführer Swans Gmunden. Als einziger Zweitligist im Viertelfinale des ABL Cups wollen Fabricio Vay und Co die Sensation und ins Final Four einziehen. Das gelang einem Zweitligisten zuletzt im Jahr 2000. „Für mich ist dieses Spiel D A S Spiel der Saison“, freut sich Vorstand Mario Gatto bereits. „Gmunden hat eine tolle Truppe und ist absoluter Titelanwärter in der 1. Liga. Trotzdem erwarte ich mir, nach den Siegen gegen Wels in der Vorbereitung und im Achtelfinale gegen Traiskirchen, ein spannendes Spiel und eine Topleistung meiner Mannschaft!“

Die Swans haben mit Enis Murati und Daniel Friedrich zwei aktuelle Nationalteamspieler in ihren Reihen hat. Dazu kommen Toni Blazan, Tilo Klette, drei US-Legionäre und 2,14m-Mann Milovan Draskovic.
Abgerundet wird der vielleicht tiefste Kader der ABL mit den jungen Österreichern Matthias Linortner und Lukas Schartmüller. Die Swans sind übrigens auch in einer weiteren Kategorie die Nummer 1 in der ABL: Fast 1.200 Fans pro Spiel pilgern Woche für Woche in die Volksbank Arena. Da wollen wir mit einer randvollen Mollardgasse dagegen zu halten.

„Ich erwarte mir, dass eine Vielzahl unserer Mitglieder zu diesem wichtigen Spiel kommt, um unsere Mannschaft zu unterstützen“, appelliert Gatto an den Flames-Geist.

Weitere Stimmen:

„Wir sind sowieso gegen jeden Erstligisten Außenseiter, aber wir freuen uns auf ein weiteres Basketballfest in der Mollardgasse. Diesmal eben gegen den Tabellenführer der ABL.“
Franz Zderadicka, Headcoach

„Das ist natürlich ein Brocken! Aber schauen wir mal.“
Sascha Fuchs-Robetin, Vorstand

„Wir sind stolz, dass wir als einziger Zweitligist um einen Platz im Cup Final Four kämpfen dürfen. Wir wollen dieses Spiel von Anfang bis zum Ende genießen. Wir glauben an uns als Gruppe und an unsere Stärken. Hoffentlich können wir mit unseren Fans im Rücken einen Sieg holen.“
Fabricio Vay, Topscorer der 2BL

„Mit Gmunden wartet ein schwieriger Gegner auf uns. Trotzdem denke ich, dass wir uns vor Niemandem verstecken müssen. Wir freuen uns schon auf ein hochklassiges Cupspiel und eine super Stimmung in der Mollardgasse.“
Tobias Stadelmann, Point Guard

„Gmunden ist natürlich der haushohe Favorit. Ich denke, dass das Spiel noch schwieriger wird als das Achtelfinale gegen Traiskirchen. Es muss für uns natürlich alles perfekt laufen, um eine Chance zu haben, aber wir gehen in jedes Spiel mit dem Ziel es zu gewinnen.“
Dominik Alturban, Kapitän

Basket Flames vs. Klosterneuburg Duchess 61:69 (18:20, 12:15, 18:22, 13:9)

Verpasster CUP-Finaleeinzug nach starker Aufholjagd

Beim CUP-Halbfinalspiel trafen unsere Lady Flames innerhalb von einer Woche wieder die Klosterneuburg Duchess, diesmal in der Mollardgasse vor Heimpublikum. Wie schon die vergangene Begegung, versprach auch diese von Anfang an viel Spannung.

Die Gäste aus Klosterneuburg erwischen dabei den besseren Start und können in den ersten 5 Minuten eine 12:0 Run aufs Parkett legen und uns somit zu einem raschen Timeout zwingen. Durch konsequente Defense wachen unsere Lady Flames aber langsam auf und kämpfen sich Punkt für Punkt zurück. Sie beenden das erste Viertel mit einem Rückstand von 2 Punkten (18:20).

Im zweiten Viertel entwickelt sich, wie erwartet, ein recht ausgeglichenes aber hartes Spiel. Die Duchess können sich aber wieder durchsetzen und einen Vorsprung von 9 Punkten herausspielen. Coach Renertova stellt auf eine Zonendefense um und wir finden wieder den Spielrhythmus, womit wir uns wieder herankämpfen. In den letzten Spielminuten verlieren wir jedoch wieder den Anschluss und gehen mit einem Rückstand von 8 Punkten in die Halbzeitpause (30.38).

Das dritte Viertel startet wieder mit harter Defense auf beiden Seiten und beide Teams haben mit Foulproblemen zu kämpfen. Bis Mitte des Viertels gelingt es den Lady Flames einen kleinen Run hinzulegen und die Gäste zu einer Auszeit zu zwingen. Aufgrund von zwei leichten Fehlern in der Schlussphase, welche Klosterneuburg in leichte Körbe umwandelt, gelingt uns der Anschluss jedoch nicht und somit geht es mit einem 12-Punkte Rückstand ins letzte Viertel (48:60).

Das Schlussviertel verläuft ähnlich, unsere Lady Flames versuchen weiterhin über die Defense Druck zu machen, was ihnen auch gelingt und sie zwingen die Klosterneuburgerinnen zu einigen schwierigen Würfen. Beiden Teams gelingt in dieser Phase offensiv jedoch wenig. Wir können uns aber durch frühe Teamfouls der Gäste Punkt für Punkt herankämpfen. In den letzten beiden Schlussminuten bekommen die ZuschauerInnen in der gut besuchten Mollardgasse einen Basketballkrimi zu sehen. Wir können durch einige leichte Körbe bis auf 2 Punkte aufschließen und lassen nochmals Hoffnung auf einen CUP-Finaleinzug aufleuchten. Zum Schluss behält Klosterneuburg jedoch die Nerven an der Freiwurflinie und die letzten Dreierversuche unserer Lady Flames finden nicht den Korb. So endet das CUP-Habfinale mit 61:69 für die Gäste aus Klosterneuburg, welche somit das Ticket für den Finaleinzug in den österreichischen CUP lösen. Gratulation an unsere hart kämpfenden Lady Flames die heute großen Kampfgeist bewiesen haben! Jetzt heißt es den Fokus nicht verlieren und nächstes Wochenende gegen Graz eine gute Leistung zu zeigen!

Let’s go Flames !!!!

Beste Werferinnen:

Basket Flames: Novakovic 17, Slunecko 13, Leiss 12, Lehner 11

Klosterneuburg Duchess: Horváth 17, McGarrachan 14, Boruta 11

Kommentare zum Spiel:

„Nach den ersten 5 Minuten waren wir 12 Punkte hinten, wir haben zwar aufgeholt aber das hat uns sehr viel Kraft gekostet. Zum Schluss haben wir den Anschluss fast noch einmal geschafft, aber uns ist leider die Zeit ausgegangen. Gratulation an Klosterneuburg für den Finaleinzug!“ Flames-Coach Beata Renertova

„Die ersten Spielminuten haben uns letztendlich den Sieg gekostet. “ Aleks Novakovic (Basket Flames)

„Es war das erwartet schwere Spiel für uns. Obwohl wir immer in Front waren, mussten wir 40 Minuten lang für den Sieg kämpfen. Im letzten Viertel haben wir unseren Rhythmus in der Offensive komplett verloren, ich denke aber, dass der Sieg insgesamt verdient war!“ Duchess-Coach Stano Stelzhammer

„Wir haben uns vorgenommen, gut in das Spiel zu starten, was uns gelungen ist. Wir wollten konzentriert bleiben und die Gegnerinnen nicht in ihren Rhythmus kommen lassen, was uns ebenfalls über weite Teile des Spiels gelungen. Das ist uns als Team gut gelungen und wir freuen uns über den Einzug ins CUP-Finale!“ Nora Kampitsch (Spielerin Klosterneuburg Duchess)

Mit einem ungefährdeten Sieg bei den UDW Alligators aus Deutsch Wagram, konnten unsere FLAMES vor dem wichtigen Cup Viertelfinale am Mittwoch noch einmal Selbstvertrauen tanken. Das Team von Coach Franz Zderadicka und Renaldo O’Neal schob sich so auf den fünften Tabellenrang und hat die Teilnahme an den heurigen Playoffs fix in der Tasche. „Es waren gute und schlechte Phasen dabei“, gab sich der Cheftrainer nach dem Spiel dennoch nur diplomatisch anstatt euphorisch.

Ohne Christian Künstner und Denis Soldo, dafür mit dem gerade noch rechtzeitig fit gewordenen Tobias Stadelmann, starteten die FLAMES stark ins Spiel und führten schnell mit 11:3. Danach kamen die Niederösterreicher besser ins Spiel und blieben bis zum 26:20 dran. Fuad Memcic und Co drehten ab diesem Zeitpunkt jedoch auf. Der Big Man punktete nach Belieben und war mit 23 Punkten – alle in der ersten Hälfte – hauptverantwortlich dafür, dass die FLAMES mit einem 47:26 in die Kabinen gingen.

Nach dem Seitenwechsel bauten die FLAMES ihren Vorsprung angeführt von Fabricio Vay weiter aus. Aber auch Max Misangumukini traf zwei Mal in Folge vom Dreier und Michael Diesner zeigte sich ebenfalls in Spiellaune. Nach drei Vierteln stand es 71:41. Im Schlussbschnitt schonten die FLAMES bereits ihre Kräfte für den kommenden Cupschlager.

Deutsch Wagram 52:83 BASKET FLAMES (18:24 / 29:47 / 41:71)

FLAMES: Memcic 23, Vay 22, Misangumukini 11, Diesner 10, Lanator 5, Alturban 4, Stadelmann 3, Wonisch 3, Wrumnig 2, Rohrböck

Deutsch Wagram: Laurencik 12, Hofer 8, Kvasnicka 8, Traxler 6, Marek 5, Ringhofer 4, Werle 3, Reichle 3, Geyrhofer 2, Goranovic 1, Schmid, Wlasak

Die BASKET FLAMES bestreiten das einzige Sonntagsspiel der 18. Runde in der 2. Bundesliga. Bereits um 14 Uhr gibt es den Sprungball, wenn Fabricio Vay und Co beim bislang sieglosen Tabellenschlusslicht Deutsch Wagram antreten. „In der 2BL gibt es keine leichten Spiele“, warnt Franz Zderadicka seine Mannschaft eindringlich. „Auch für das Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten sind eine hundertprozentige Einstellung und Konzentration notwendig. Beides wollen wir am Sonntag von der ersten Minute an zeigen.“

Gewarnt sollten die FLAMES aufgrund des Hinspieles in der Mollardgasse bereits sein. Denn damals lagen die FLAMES gegen die Alligators zur Pause mit 35:38 im Hintertreffen. In der zweiten Hälfte kamen die FLAMES dann ins Rollen und gewannen schließlich noch klar. Nichtsdestotrotz soll gegen die durch zahlreiche Timberwolves verstärken Niederösterreicher im Kampf um den endgültigen Playoffeinzug nichts anbrennen. Ob neben Christian Künstner (Bänderriss) auch noch Tobias Stadelmann (Muskelverhärtung) ausfallen wird, ist noch unklar. Sollten die FLAMES ohne beide Guards auskommen müssen, würde das die Aufgabe in Deutsch Wagram deutlich erschweren.

UDW Alligators vs. BASKET FLAMES
Sonntag, 10. Februar
14:00 Uhr, BORG Deutsch Wagram

Wien lässt sechs Rundsporthallen erneuern. Den Anfang macht der Standort in der Steigenteschgasse in der Donaustadt. Gleichzeitig arbeitet die Stadt an einem Konzept zur Weiterentwicklung aller Wiener Sportstätten.

Die Rundhallen wurden Anfang der 1970er Jahre errichtet. Eine Studie, die 2016/2017 durchgeführt worden sei, habe ergeben, dass sie noch in erhaltenswertem Zustand seien, berichtet Anatol Richter, Leiter der MA 51 (Sport Wien). Daher entschied sich die Stadt für die Generalsanierung statt den Neubau der Hallen, um diese „heiß begehrten Objekte der Begierde“, wie sie Sportstadtrat Peter Hacker nannte, wieder auf den neuesten Stand zu bringen.

Gebäudehülle wird modernisiert

Für die Runderneuerung wurde ein Wettbewerb gestartet, den Architekt Harald Fux mit seinem Büro für sich entschied. Im Rahmen der Generalsanierung werden die Gebäudehülle und die technische Ausstattung komplett modernisiert. Das neue Dach macht eine Raumhöhe von neun statt sieben Metern möglich. Durch den Einbau zeitgemäßer Heiz- und Lüftungssysteme kann ein Drittel des derzeitigen Energieverbrauchs eingespart werden. Auch optisch soll die Halle ansprechender gestaltet werden.

Halle wird bundesligatauglich

„Das geht über die Substanzsanierung hinaus und kommt einem optischen und technischen Neubau sehr nahe“, sagte Richter. Nach den Umbauarbeiten, die im Frühjahr beginnen und im Herbst 2020 abgeschlossen sein sollen, wird die Halle laut Richter bundesligatauglich für alle Ballsportarten sein. Die Kosten für den Umbau liegen bei 6,5 Mio. Euro brutto.

Insgesamt gibt es in Wien neun Millionen Quadratmeter Sportflächen, dreieinhalb davon verwaltet die Stadt selbst. Wie diese weiterentwickelt werden sollen, wird derzeit im Rahmen des Wiener Sportstättenentwicklungsplans parteiübergreifend diskutiert, berichtete Hacker. Das Konzept wird unter Federführung der MA 51 erstellt.

Konzept bis Jahresende

„Wir haben die Erhebung über den Istzustand abgeschlossen. Jetzt gerade sind wir dabei, in den breiten Diskurs mit allen Wiener Sportverbänden zu gehen“, sagte Hacker. Ergebnisse sollen Ende dieses bzw. Anfang nächsten Jahres vorliegen. Analysiert wird, für welche Sportarten es ausreichend Trainings- und Wettbewerbsstätten gibt, in welchen Bereichen zusätzlicher Bedarf besteht und welche Renovierungsmaßnahmen notwendig sind.

Die Rundhallen sollen der Reihe nach saniert werden. Einen fixen Zeitplan gibt es dafür aber noch nicht, dieser soll im Rahmen des Sportstättenplans festgelegt werden.

In der 14. Runde trafen unsere Lady Flames im gut besuchten Happyland auf die derzeitigen Tabellendritten Klosterneuburg Duchess.  Diese hatten am 31.12.2018 mit der Britin Erin McCarracan und der Französin Clarisse Mpaka -Amzoli  noch schnell zwei ausländische Profispielerinnen gemeldet, die erstmals beide eingesetzt werden konnten.

Das erste Viertel beginnt auf beiden Seiten eher nervös und so können beide Teams erstmals durch Freiwürfe punkten. Danach scheinen  die Klosterneuburgerinnen den Spielrhythmus schneller zu finden, üben in der Defense mehr Druck aus und gehen kurzzeitig in Führung.  In der Schlussphase des Viertels wachen die  Lady Flames aber auf und finden auch offensiv ihren Rhythmus. Angeführt von Aleks Novakovic und Stella Popp können wir bis Viertelende einen kleinen Vorsprung von 4 Punkten herausspielen (Stand 20:16).

Im zweite Viertel entwickelt sich, wie erwartet ein recht ausgeglichenes und schnelles Spiel. Beide Mannschaften versuchen über verschiedene Defensevarianten Druck auszuüben und kommen zu einigen Ballgewinnen. Die Führung wechselt mehrmals und beide Mannschaften scheinen in dieser Phase die richtige Antwort auf die Defensive der Gegenerinnen zu finden. Die Flames lassen leider einige leichte Punkte an der Freiwurflinie liegen, wodurch Klosterneuburg knapp vor Viertelende mit vier Punkten in Führung geht. Selina Leiss kann durch einen erfolgreichen Dreier und einen Steal mit verwandeltem Layup aber aufschließen und wir beenden die erste Halbzeit mit einer knappen 38:36 Führung.

Nach der Pause kommen beide Mannschaften mit einer extra Portion Energie aufs Spielfeld zurück und das Spiel verläuft weiterhin intensiv und ausgeglichen. Beide Mannschaften können über Fastbreaks punkten und bleiben auch in der Defense konsequent. Durch gutes Teamplay und angeführt von Verena Lehner können wir uns kurzzeitig mit 5 Punkten absetzen. Einmal mehr ist es jedoch Horváth und Neuzugang McGarrachan die dagegenhalten und den Rückstand bis zu Viertelende auf 3 Punkte verkürzen. Somit geht es mit 53:50 in das Schlussviertel .

Dieses steht leider ganz im Zeichen der Duchess, da wir unseren Spielrhythmus in dieser Phase zunehmend verlieren. Wir erzielen in diesem Viertel lediglich 4 Punkte, die Duchess können über das Duo Horváth- McGarrachan fünf Minuten vor Schluss die Führung übernehmen und den Heimsieg sichern. Somit endet das Spiel aufgrund eines schwachen vierten Viertels, mit einer 64:57 Niederlage.

Bereits diese Woche treffen unsere Lady Flames im Cup-Halbfinale vor heimischen Publikum erneut auf Klosterneuburg. Somit heißt es diese Woche den Fokus nicht verlieren und um den Cup-Finaleinzug kämpfen!

Basket Flames vs. BK Klosterneuburg Duchess 57:64 (20:16, 18:20, 15:14, 4:14)

 

 

BASKET FLAMES – KOŠ Posojilnica Bank Celovec 93:78 (27:17, 48:36, 68:56)
FLAMES: Vay 24, Memcic 22, Alturban 16, Stadelmann 9, Wonisch 8, Misangumukini 6, Soldo 5, Diesner 3, Rohrböck, Wrumnig, Lanator
KOŠ: Razdevsek 14, Feinig 13, Stemberger 13, Fizuleto 12, Özdemir 12, Sliskovic 7, Smrtnik 5, Mickovic 2, Babic.

Einen ungefährdeten Heimsieg konnten die BASKET FLAMES gegen KOŠ Celovec feiern. Ein enorm starker Beginn ebnete schon früh den Weg zum Erfolg. „Wir haben es aber verabsäumt den Sack früher zuzumachen“, zeigte sich Headcoach Franz Zderadicka dennoch nicht zufrieden. Der Sieg kam jedoch mit einem fahlen Beigeschmack, denn bereits in der neunten Minute musste Tobias Stadelmann das Feld mit einer Oberschenkelverletzung verlassen.

Die FLAMES starteten hochkonzentriert in die Begegnung. Fabricio Vay und Co ließen den Ball gut zirkulieren und agierten äußerst treffsicher. Hinten hielt die Verteidigung dicht. Dadurch stand es nach gut sieben Minuten bereits 23:6. Ex-Flame Toman Feinig sorgte aber dafür, dass die Klagenfurter nach dem ersten Viertel noch einigermaßen im Spiel blieben. Zu diesem Zeitpunkt musste der gut aufgelegte Tobias Stadelmann mit neun Punkten bereits vom Feld. Im zweiten Abschnitt kam KOŠ besser ins Spiel. Dominik Alturban gelangen zwar mehrere Ballgewinne, die zu einfachen Punkten führten, doch ausbauen konnten die FLAMES ihren Vorsprung bis zur Pause nur geringfügig. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Hausherren vor allem über Fuad Memcic zum Erfolg zu kommen, der auch sicher verwertete, während Denis Soldo mit seiner Vielseitigkeit glänzte. Es entwickelte sich eine ziemliche Pattstellung, denn die Flames konnten ihren Vorsprung nicht ausbauen. KOŠ wiederum gelang es aber ebenso wenig den Rückstand zu verringern. Im Schlussabschnitt sorgten Jakob Wonisch mit zwei Dreiern und Max Misangumukini per Dunk dafür, dass den Flames der Heimsieg nicht mehr zu nehmen war.
Am kommenden Sonntag geht es für die FLAMES bereits um 16 Uhr in Deutsch Wagram weiter. Der Aufsteiger ist bislang sieglos, aber dennoch nicht zu unterschätzen. Mit einem Sieg könnte die endgültige Teilnahme an den Playoffs fixiert werden.

Jede Serie hat ein Ende. Acht Heimsiege der FLAMES in Folge waren aller Ehren wert. Nach der Heimniederlage vergangene Woche, will das Team von Headcoach Franz Zderadicka zuhause in die Erfolgsspur zurück. Bei einem Heimsieg morgen gegen KOŠ Celovec, winkt bereits der vorzeitige Playoffeinzug. „Wir wollen mit einer verbesserten Leistung unserem Ziel zumindest einen großen Schritt näher kommen“, spricht der Trainer die Zielsetzung an.

Die FLAMES halten derzeit bei neun Siegen aus 16 Spielen. KOŠ und Salzburg halten als Neunter und Zehnter bei je fünf Siegen. Bei einem Sieg gegen KOŠ wären die FLAMES für die Klagenfurter bis zum Ende des Grunddurchgangs nicht mehr zu überholen. Wenn Salzburg ebenfalls verliert, hätten Fabricio Vay & Co die Playoffteilnahme fix in der Tasche.

Der morgige Gegner ist jedoch alles andere als Kanonenfutter. Die Kärntner Slowenen hatten in den letzten Wochen mit Verletzungen und Abwesenheiten zu kämpfen und mussten sechs Spiele in Folge auf einen Sieg warten. Am vergangenen Wochenende waren sie wieder komplett und konnten prompt gewinnen. Mit den starken slowenischen Spielern Jaka Stemberger (20,7 Punkte pro Spiel), Jan Razdevsek (18,3 Punkte) und Lovro Fizuleto (13,2 Punkte) sowie den Österreichern Christian Erschen, Andi Smrtnik und Rückkehrer Marin Sliskovic verfügen die Klagenfurter (wieder) über eine schlagkräftige Mannschaft. „Wir haben schon in Klagenfurt ordentlich zu kämpfen gehabt“, erinnert sich Franz Zderadicka. Damals waren drei Viertel lang heiß umkämpft, ehe die FLAMES im Schlussabschnitt wegziehen konnten. Übrigens gibt es auch ein Wiedersehen mit Toman Feinig. Der Guard spielte im vergangenen Jahr für die FLAMES in der Wiener Landesliga ehe es in wieder in die Heimat zog.

BASKET FLAMES vs. KOŠ Celovec
Samstag, 2. Februar
18 Uhr, Sporthalle Mollardgasse

Im heutigen ÖMS U19 Spiel trafen die 2. und 3. platzierten Teams aufeinander. Die Basket Flames waren mit einem Stand von 3-1 an zweiter Stelle und der DBB LZ OÖ Linz Wels mit einem Stand von 2-2 an dritter. Wer auch immer dieses Spiel gewinnen sollte, hatte bei den Final Four später in der Saison die besseren Karten. Der DBB ging durch ein gutes Spiel von Führer und Voithofer schnell mit 3-0 in Führung. Stella Popp glich für die Flames auf 3-3 nach zwei Minuten Spielzeit aus. Als der DBB mit 7-5 in Führung lag, übernahmen die Flames die Kontrolle unter den Körben . Das Duo Führer und Voithofer konterte aber und brachte das Heimteam zum Ende des Viertels mit 10-9 in Führung. Bei einem Stand von 12-9 zu Beginn des zweiten Viertels brach die Offense und Defense des DBB zusammen. Die Flames nützten dies zu einem 23-6 Run und übernahmen mit 32-18 die Führung. Der DBB kam mit der Zonenverteidigung der Flames überhaupt nicht zurecht. Nur Valerie Voithofer und Selina Führer gelang es, ein richtiges Debakel zu verhindern. Die Flames wurden in dieser starken Phase von Popp, Augustin und Winkler getragen. Zur Halbzeit führten die Basket Flames mit 32-20. Zu Beginn der zweiten Hälfte schien als ob die Flames mit ihrer hohen 40-26 Führung bereits alles unter Kontrolle hatten. Die Kombination Popp und Winkler erschien unstoppbar und spielte für die Flames einen 14 Punkte Vorsprung heraus. Das Heimteam beendete das 3. Viertel mit einem 7-0 Run durch Milovanovic, die sich immer wieder in Wurfposition bringen konnte. Selina Führer, die beste Werferin des Tages, trug das Ihre zu dem Run bei. Im vierten Viertel spielte der DBB groß auf, zeigte extrem gute Verteidigung und war stark im Angriff unter dem Korb gegen die harte Zonenverteidigung der Flames, die ihnen im 2. Viertel so viele Probleme und den großen Rückstand bescherte. Das Heimteam spielte die gesamte zweite Spielhälfte ohne ihrem Kapitän und Leitspielerin Lisa Ganhör, die gesundheitlich angeschlagen war. Die starke Verteidigung des Heimteams verursachte bei den Gästen Ballverluste sowie Sprungbälle und ermöglichte so manchen Punkt, aber zum Schluss gelang es den Flames die notwendigen Körbe zu erzielen und einen hart umkämpften Auswärtssieg mit 51-44 mit nach Hause zu nehmen.

DBB LZ OÖ Linz-Wels vs. Basket Flames 44:51
(10:09, 10:23, 13:08, 11:11)

Scorer DBB:

Führer 20, Ganhör 1, Kandelhart 2, Mendl 5, Milovanovic 6, Voithofer 10.

Scorer Flames:

Popp 17, Winkler 16, Augustin 2, Rehberger 12, Vukicevic 4.