Beim Meister chancenlos!

Leider keinen guten Tag erwischten unsere Herren in der 10. Runde der B2L bei Meister und Tabellenführer Güssing/Jennersdorf Blackbirds. Ein grottenschlechter Prozentsatz aus der Nahdistanz (27%!) und Mängel in der Transition Defense besiegelten eine verdiente 54:72 Niederlage. Die Flames halten nun bei einer ausgeglichenen 5/5 Bilanz. Bereits am Donnerstag geht es in Traiskirchen im Cup gegen die Swarco Raiders weiter, ehe am Sonntag die 11. Runde in der B2L gegen KOŠ – ebenfalls in Traiskirchen – auf dem Programm steht.

Güssing/Jennersdorf Blackbirds vs. Basket Flames 72:54 (24:13, 41:28, 59:35)

Im Aktivpark in Güssing hatte der Tabellenführer das Team der Basket Flames aus Wien zu Gast. Gleich im ersten Abschnitt zeigten die Blackbirds, dass sie unter allen Umständen diesen ersten Tabellenplatz behalten wollen. Sie spielten ihre gewohnt starke Defense und ließen Fabricio Vay, Topscorer der Wiener,  nicht ins Spiel kommen. In der Offense spielten sie gute Chancen heraus und so kam die Führung in Viertel eins zustande. Die Flames taten sich heute im Abschluss sehr schwer, konnten die Chancen, die sie sich erarbeiteten, nicht nutzen. Bereits zur Halbzeit lag das Heimteam 41:28 voran. Im dritten Viertel schalteten sie dann noch einen Gang höher und ließen nur sieben Punkte der Wiener zu. Die Defense war wohl ein Schlüssel für diesen doch sehr klaren Heimsieg der Güssing/Jennersdorf Blackbirds. Am Ende konnten die Flames noch Ergebniskosmetik betreiben, das Heimpublikum durfte jedoch einen 72:54-Sieg ihres Teams bejubeln.

Beste Werfer: M. Moric 23 (10 Reb.), S. Koch 23, C. Astl 10 bzw. F. Vay 17 (11 Reb.), D. Wrumnig 11, D. Alturban 9

Marko Moric, Spieler Güssing/Jennersdorf: „Was soll ich sagen, nach so einem Sieg heute? Die bessere Mannschaft hat gewonnen. Das ist alles.“

Bernhard Koch, Spieler Güssing/Jennersdorf: „Wir haben von Anfang an stark verteidigt und Fabricio Vay gut unter Kontrolle bekommen. Ich denke das war der Schlüssel zum Sieg heute.“

Franz Zderadicka, Head Coach Basket Flames: „Güssing war heute in allen Belangen überlegen, angefangen von „Eins gegen eins“-Defense oder auch „Eins gegen eins“-Finishing. Das war der Halbzeitrückstand von zwölf Punkten. Danach haben wir noch mit verschiedenen Press-Defense das Spiel versucht herumzureißen, aber Güssing war routiniert genug uns hier heute einen Denkzettel zu verpassen.“

Dominik Alturban, Spieler Basket Flames: „Ich glaube wir haben uns in der ersten Hälfte etwas unnötig in ein Loch gespielt, obwohl wir uns gute Möglichkeiten herausgespielt haben. Wir haben sehr schwach agiert im Finish und wenn man einmal gegen eine starke Mannschaft wie Güssing, auswärts noch dazu, hinten liegt, ist es ganz schwierig zu gewinnen.“

Veröffentlicht in:

17.11.2019