Harte Arbeit für die Lady Flames beim 74:57 gegen die Timberwolves!

Beim zweiten Aufeinandertreffen der beiden Wiener Mannschaften mussten unsere Lady Flames auf Centerspielerin Agnes Röth (krankheitsbedingt) sowie auf Selina Leiss und Stella Popp (beide verletzt) verzichten.  Nach einer schwierigen Trainingswoche lautete die Devise dennoch hart kämpfen und die Favoritenrolle verteidigen. Wie schon in der ersten Begegnung starteten beide Teams mit hoher Intensität und viel Kampfgeist vor allem in der Defensive. Die jungen Gäste konnten durch einen schnellen Korb von Flora Göd in Führung gehen, ehe sie diese in der zweiten Minute nach vier aufeinanderfolgende Körbe der Gastgeberinnen abgeben mussten, welche sie auch im weiteren Spielverlauf nicht mehr aus der Hand gaben. Durch konsequenten Druck in der Defense und verwandelte Fastbreakpunkte beenden die Lady Flames das erste Viertel mit einer knappen 21:16 Führung.

Im zweiten Viertel kontern die Gäste, angeführt von Dumancic mit einem Dreier in erster Minute und kämpfen sich auf 4 Punkte heran.  Coach Renertova wird somit zu ihrer zweiten Auszeit gezwungen und setzt auf eine Zonendefense, welche die Spielerinnen routiniert und konsequent umsetzen. Das junge Team der Timberwolves findet in dieser Phase wenig Antwort auf die Defense der Flames und scort bis zur Halbzeit nur noch zwei Feldkörbe. Die Gastgeberinnen nützen dies aus und bauen dabei ihren Vorsprung durch gutes Insidespiel und einige leichte Fastbreakpunkte weiter aus. Somit können unsere Lady Flames mit einer 43:27 Führung in die Halbzeitpause gehen.

Im dritten Viertel gestaltet sich ein ausgeglichenes Spiel (19:19) mit harter Man-to-Man Defense auf beiden Seiten. Die jungen Wölfinnen kämpfen um jeden Ball und bringen uns bereits in Minute 4 in Foulprobleme. Die Gäste gehen in diesem Viertel sechs mal an die Freiwurflinie und verwandeln dabei durch die Bank souverän ihre Freiwürfe (11 von 12). Angeführt von Petra Pammer mit sechs Punkten in Folge, versuchen sich die Gäste nochmals heranzukämpfen. Die Lady Flames kontern, angeführt von Aleks Novakovic, mit einem Dreier sowie zwei schnellen Fastbreakpunkten und gehen mit einer 15-Punkte Führung ins letzte Viertel.

Das Schlussviertel startet wieder intensiv mit einigen Freiwürfen auf beiden Seiten. FlamesForward Verena Lehner muss nach dem fünften Foul frühzeitig das Spielfeld verlassen und unser Pointguard Lujza Burianova spielt in dieser Endphase mit vier persönlichen Fouls weiter. Die Wölfinnen nützen diese Phase des letzten Viertels und kämpfen sich durch schönes Zusammenspiel auf 10 Punkte heran. Die Aufholjagd wird jedoch schnell durch zwei Dreier der Flames beendet. In den letzten Minuten können wir unsere Routine ausspielen und lassen keinen weiteren Korb der Gäste zu. In letzter Sekunde wird Aleks Novakovic bei einem weiten Dreipunkte-Versuch gefoult und erhöht das Endergebnis durch zwei verwandelte Freiwürfe. Somit können unsere Lady Flames ihrer Favoritinnenrolle gerecht werden und bleiben in ihrer Halle ungeschlagen.

Basket Flames vs. Vienna DC. Timberwolves 74:57 (21:16, 43:27, 62:47, 74:57)

Beste Werferinnen:

Basket Flames: Novakovic 25, Kostov 14, Slunecko 10, Wolf und Kenens jeweils 6

Vienna DC Timberwolves: Dumancic 10, Göd, Pammer und Solyom jeweils 9

Stimmen nach dem Spiel

„Wir hatten aufgrund von verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen keine optimale Trainingswoche. Einige unserer Spielerinnen haben,obwohl angeschlagen, gespielt,. Wir haben es diese Woche dennoch geschafft und den Heimsieg geholt, womit wir  weiterhin ungeschlagen sind.“ Beata Renertova (Headcoach Basket Flames)

„Trotz einiger Ausfälle und einer schwierigen Trainingswoche haben wir doch sicher gewinnen können, was für die hohe Qualität unseres Teams spricht. Kompliment an die Timberwolves die 40 Minuten gekämpft haben!“ (Aleksandra Novakovic, Spielerin Basket Flames )

„Wir konnten einiges von dem was wir uns vorgenommen haben umsetzen. Im Vergleich zum ersten Spiel haben wir einen guten Schritt nach vorne gemacht. Darauf wollen wir weiter aufbauen!“ Aldin Saracevic (Headcoach Vienna DC. Timberwolves)

„Wir konnten phasenweise sehr gut umsetzen was wir uns vorgenommen haben aber am Ende hat es dann leider nicht gegen die Favoriten der Liga gereicht.“ Petra Pammer (Spielerin Vienna DC. Timberwolves)

Veröffentlicht in:

12.11.2018