Doppelt schmerzhaft in Güssing!

Gleich doppelt weh tat die Niederlage im südburgenländischen Güssing gegen die Jennersdorf Blackbirds. Neben der 71:56 Niederlage schmerzte auch die Verletzung von Max Hübner, der im ersten Viertel eine Bänderverletzung erlitten hatte und nicht mehr weitermachen konnte. „Danach haben wir am Rebound große Probleme gehabt“, so Headcoach Franz Zderadicka. „Unsere Inside-Situation war vor der Verletzung von Hübner schon angespannt.“

Dabei war Jason Chappell erstmals nach drei Wochen wieder mit von der Partie. Die Flames starteten dank starker Defensivleistung gut ins Spiel, führten mit 7:0. Danach kamen die Jennersdorfer langsam ins Spiel, auch weil in dieser Phase Max Hübner vom Feld musste. Trotzdem ging der erste Abschnitt an die Flammen. Im zweiten Viertel drückte Mathias Klepeisz dem Spiel seinen Stempel auf. Die Flames sahen sich mit einem 29:21 Rückstand konfrontiert, konnten bis zur Pause allerdings durch zwei Dreier noch auf 29:27 verkürzen.

Im dritten Abschnitt lief bei den Flames kaum noch etwas zusammen. Der Korb schien wie vernagelt, wobei die Blackbirds den Rebound kontrollierten. Auf der Gegenseite erarbeiteten sich die Burgenländer viele zweite Chancen. So wuchs der Rückstand der Flames auf 17 Punkte an. Im Schlussabschnitt zeigten sich Lorenz Haas und Christian Künstner treffsicher und verkürzten auf 51:60. Mehr war jedoch nicht mehr möglich.

Jetzt müssen die Flames ihre Kräfte sammeln, um im Rückspiel gegen die Blackbirds Revanche nehmen zu können. Ein Sieg im Heimspiel am 9. Dezember wäre von großer Bedeutung für den Kampf um den Playoffeinzug. Daher brauchen wir alle FLAMES Fans in der Mollardgasse.

Jennersdorf Blackbirds 71:56 BASKET FLAMES (12:16 / 29:27 / 43:33)

FLAMES: Künstner 17, Stadelmann 11, Haas 8, Rohrböck 6, Alturban 4, Chappell 4, Wonisch 3, Hübner 3, Fuchs-Robetin, Mndrucic

Blackbirds: C. Astl 17, Klepeisz 16, Jandrasits 9, J. Astl 9, Koch 8, Hajszan 8, Ulreich 4, Horvath, Träger

Veröffentlicht in:

03.12.2017