Bittere Derbyniederlage!

h1_flames_christian_kuenstner_timberwolvesEine bittere 72:83 Niederlage setzte es für die BASKET FLAMES gegen den Erzrivalen, die D.C. Timberwolves. Dabei verpatzten die FLAMES wie schon in der Vorwoche das erste und dritte Viertel komplett. Da halfen auch die ansprechenden Leistungen im zweiten und vierten Abschnitt nicht. „Gratulation an die Timberwolves“, so Coach Kreidl in einer sportlich fairen  ersten Reaktion. „Wir konnten unsere Größennachteile leider nicht voll kompensieren.“

Die angesprochenen Größennachteile machten sich gleich zu Beginn bemerkbar. Neben Vladimir Gavranic, der sein drittes Spiel in Folge verpassen musste, fehlte den FLAMES auch Jakob Deimel unter dem Korb. So kam es, dass das Insideduo der Donaustädter, Polakovic und Nikolic,  zu Beginn dominierte, während die Hausherren nur schwer in die Gänge kamen. Somit endete das erste Viertel mit 10:23. Im zweiten Spielabschnitt trafen die Wolves auch von außen. Die FLAMES hielten aber dagegen und zeigten endlich den ersehnten offensiven Punch. Eine Energieleistung von Christian Künstner brachte die Heimmannschaft auf 37:40 kurz vor der Pause heran. Zwei kurze Unachtsamkeiten bedeuteten jedoch ein 37:45 zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Flammen, die zunehmend mit Foulproblemen zu kämpfen hatten, mit der Zone der Timberwolves nicht zurecht. Plötzlich sah man sich mit einem 39:61 konfrontiert. Trotzdem zeigten die FLAMES trotz der Misere nach wie vor tollen Kampfgeist und kämpften sich vier Minuten vor dem Ende auf 66:75 heran. Zu mehr reichte es allerdings nicht mehr, obwohl Rookie Jeremy Oguamalam ein ansprechendes Debut feierte und seine ersten drei Bundesligapunkte erzielte. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass momentan der sprichwörtliche Wurm drinnen ist. Die Leistungen im zweiten und vierten Abschnitt sollte sich die Kreidl-Truppe allerdings merken, denn auf die kann man aufbauen.

BASKET FLAMES 72:83 D.C. Timberwolves  (10:23 / 37:45 / 49:66)

FLAMES: Stadelmann 15, Künstner 10, Soldo 10, Koroschitz 7, Seel 6, Kutschera 6, Rohrböck 6, Alturban 4, Misangumukini 4, Oguamalam 3, Fuchs-Robetin 1; Germ

Timberwolves: Polakovic 24, Nikolic 16, Hofbauer 16, John 10, Geisler 6, Vancura 4, Rados 4, D’Angelo 3, Pelz, Rotter; Senyurt, Werle

Veröffentlicht in:

27.11.2016