Heroischer Derbysieg im Cup!

H1_Flames_Seyni_Ndiaye_CupEine unglaubliche Energieleistung legten in BASKET FLAMES im Derby gegen die Timberwolves an den Tag! Mit einem 72:64 nach Verlängerung ziehen die FLAMES ins Achtelfinale des Flyeralarm Cup ein, wo aller Vorraussicht nach am 3. Jänner ein ABL-Team in der Mollardgasse zu Gast sein wird! „Erfreulich, dass wir die Ausfälle kompenisert haben. 45 Minuten Kampf wurden am Ende belohnt“, so ein sichtlich gezeichneter Headcoach Roland Schönhofer nach Spielende.

Beide Mannschaften mussten auf zahlreiche Leistungsträger in diesem Spiel verzichten. So fehlte das Trio Cosic, Geisler und Vancura auf Seiten der Donaustädter, während Schönhofer auf Gavranic, Seel und Koroschitz verzichten musste. Beide Teams begannen äußerst verhalten. Die Hausherren kontrollierten die Partie, verabsäumten es jedoch das Eröffnungsviertel höher als 13:9 zu gewinnen. 

Im zweiten Viertel sind die FLAMES am Drücker. Hassan Zadeh, Pöcksteiner und Najdanovic bauten die Führung bis auf 32:22 kurz vor der Pause aus. Unachtsamkeiten ließen jedoch den gesamten Vorsprung schmelzen. Schlimmer noch, die Donaustädter gingen mit einer Ein-Punkte-Führung in die Pause. 32:33!

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich vor 250 Zuschauern ein packender Fight. Der vor allem am Rebound überragende Seyni N’Diaye holte die Führung für die Schönhofer-Truppe zurück. Die Timberwolves hielten aber dagegen. So musste ein 10:2 Run her, den Philipp Germ mit der Schlusssirene erfolgreich beendete, um mit 51:45 ins Schlussviertel zu gehen.

In diesem kam der ABL Slogan „Achtung Hochspannung“ voll zum Tragen. Die FLAMES ließen plötzlich jeglichen Rhythmus vermissen, kämpften aber beherzt in der Defensive. Nach einem Dreier durch Renato Poljak lagen die Flammenwerfer plötzlich 55:59 zurück. Die Flames Youngsters Max Misangumukini und Giorgi Bezhanishvili besorgten aber den Gleichstand. Nach einem weiteren Korb durch Renato Poljak, konnte Ex-Flamme Mats Kutschera nur einen von zwei Freiwürfen verwerten. Dies nutzte Dominik Müllner, der 12,4 Sekunden vor dem Ende per Dreipunkter ausgleichen konnte. Beide Teams verwerteten ihre letzten Angriffe nicht und so fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung. 

Dort agierten die FLAMES weiterhin ausgezeichnet in der Defensive. Dragi Najdanovic war es schließlich, der mit einem Dreier zum 69:64 für die Vorentscheidung sorgte. Schlussendlich wurde der 72:64 Erfolg an der Freiwurflinie fixiert.

BASKET FLAMES 72:64 Vienna D.C. Timberwolves  (13:9 / 32:33 / 51:45 / 62:62)

Flames: Najdanovic 18, N’Diaye 14 (15 Rebs), Müllner 13, Pöcksteiner 8, Germ 5, Hassan Zadeh 5, Bezhanishvili 4, Misangumukini 4, Fuchs-Robetin 1, Lanator, Haas; Chyna

Wolves: Poljak 14, Polakovic 12, Ersek 10, Kutschera 8, Hofbauer 8, D’Angelo 7, John 3, Pelz 2, Aigner; Rados, Traxler, Horak

Veröffentlicht in:

09.12.2015