Auf der Suche nach der Form!

BasketballDie Flames haben sich im gestrigen Halloween-Duell bei den Wörthersee Piraten wohl selbst einen Streich gespielt und sind sang- und klanglos mit 94:64 untergegangen. „Es hat an beiden Enden des Spielfeldes von der ersten bis zur 40. Minute nicht gepasst“, resümierte Dominik Müllner, der noch am Vortag mit Fieber das Bett hüten musste. „Wir sind aber stark genug um aus dem Loch wieder heraus zu kommen.“

Das Spiel begann eigentlich mit guten Vorzeichen. Neben dem blitzgenesenen Müllner war auch Scharfschütze Philipp Seel erstmals seit drei Wochen wieder dabei. Die Schönhofer-Truppe konnte somit komplett antreten, startete auch solide ins Spiel und lag nach einigen Minuten mit 8:11 in Front. Während die Flames die Piraten in der Offensive ordentlich unter Druck setzten und alle 14 Freiwurfversuche im Startviertel versenken konnten, ließen sie den Klagenfurtern bei deren Angriffen zu viel Raum, den die Seeräuber geschickt ausnutzten. Mit 29:22 ging es in den zweiten Spielabschnitt, in dem die Flames zwar defensiv besser arbeiteten aber offensiv ihren Rhythmus verloren, was zumindest den anwesenden Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser freuen konnte. Pausenstand: 44:34!

Mit Elan wollten die Flames in Hälfte zwei aus der Kabine kommen. Auf der Suche nach ihrem Rhythmus wurden sie aber nicht fündig. Die Brechstange half ebenfalls nicht, während auf der anderen Seite die Wörthersee Piraten – allen voran der überragende Tim Huber – traumwandlerisch von der Dreierlinie trafen. 16 Treffer bei 28 Versuchen aus Downtown sprachen eine deutliche Sprache. Zu allem Überdruss fanden auch drei via Brett den Weg in den Korb. Zum Vergleich: auf Seiten der Flames fanden nur insgesamt drei aus 23 Versuchen ihr Ziel. Hochspannung kam also nicht mehr auf. Die Flames verloren minütlich an Boden und mussten eine 64:94 Niederlage hinnehmen. Immerhin konnten sich alle zwölf Flammenwerfer in die Scorerliste eintragen.

Wörthersee Piraten 94:64 BASKET FLAMES  (29:22 / 44:34 / 72:50)

Scorer Flames: Gavranic 14, Najdanovic 10, N’Diaye 6, Seel 6, Pöcksteiner 6, Müllner 5, Bezhanishvili 4, Misangumukini 4, Germ 3, Koroschitz 2, Hassan Zadeh 2, Fuchs-Robetin 2

Scorer Piraten: T. Huber 33, C. Gspandl 16, Würtz 9, Allesch 8, D. Gspandl 8, Buggelsheim 6, Erschen 6, Breithuber 5, Özdemir 3, S. Huber, Müller, Mickovic

Veröffentlicht in:

01.11.2015