ÖMS mU16 holen Silber!

Flames_u16-Fuerstenfeld-OEMS-Halbfinale-20140503_171000

Team mU16 Basket Flames 2014

Am vergangenen Wochenende holte unser MU16 die Silbermedaille bei den österreichischen Meisterschaften. Neben Veranstalter Vienna D.C. Timberwolves hatten sich BC Zepter und die BSC Panthers aus Fürstenfeld qualifiziert. 

Semifinale 1

Im ersten Semifinale am Samstagnachmittag zogen die Gastgeber  – Vienna D.C.Timberwolves – gegen den BC Zepter Vienna als erster Finalist ins Endspiel ein.

Vienna D.C. Timberwolves vs. BC Zepter Vienna 64:44 (35:18) (18:6, 17:12, 15:14, 14:12)

Semifinale 2

Die zweite Halbfinalbegegnung versprach schon am Papier, eine knappe Angelegenheit zu werden, denn die Basket Flames und den BSC Fürstenfeld trennten nach dem oberen Playoff nur eine Niederlage. Doch die beiden Spiele in den Vorrunden gegen Fürstenfeld gewannen unsere Flammen und gingen daher als leichte Favoriten in das Semifinale. Tatsächlich entwickelte sich das Spiel rasch zu einem offenen Schlagabtausch, wobei unser Flames durch eine starke Mannschaftsleistung und gute Reboundarbeit  Josip Popic, den Schüsselspieler des Gegners, gut im Griff hatten. Mit Villgratter und Porca sorgten bei den Fürstenfeldern zwei Spieler für die gesamte Punkteausbeute im ersten Spielabschnitt, während unser Burschen auch offensiv gut eingestellt waren und sich nach zehn gespielten Minuten eine 14:9-Führung erarbeitet hatten. Im zweiten Viertel fanden die Panthers dann besser ins Spiel, doch David Rosenbaum, der sich wiederholt stark in Szene setzen konnte, riss alle Flammen mit. So konnten wir die Führung zeitweise auf bis zu 11 Zähler ausbauen und lagen zur Pause mit 33:25 voran.  

Nach Seitenwechsel konnten die Fürstenfelder dank konsequenter Zonenverteidigung einige Ballverluste erzielen und unsere Flames zu vielen schwierigen Würfen zwingen. Punkt um Punkt schmolz unser Vorsprung  und  schließlich erzielten die Panthers sogar den Ausgleich. Zu Beginn des Schlussviertels war die Partie beim Spielstand von 48:48 wieder komplett offen. Den Panthers gelang es – angeführt von Popic – in der Folge drei Mal die Führung zu übernehmen, doch unsere Burschen hatten stets eine passende Antwort parat. Mit einem And One zwei Minuten vor Ende der Partie sorgte Giorgi Bezhanishvili zu Gunsten der Flames für den letzten Führungswechsel im Spiel. In der entscheidenden Phase behielten die Jungflammen den kühleren Kopf und sicherten sich am Ende mit 67:60 den Finaleinzug. Unser Onur Yildirim unterstützte treffsicher sein Team mit 16 Punkten.

Basket Flames vs. BSC Panthers Fürstenfeld 67:60 (33:25) (14:9, 19:16, 15:23, 19:12)

Flames: 4 Leopold Micheler, 6 Christoph Cermak (2), 7 Kamill De Silva(4), 9 David Rosenbaum (13), 11 Onur Yildirim (16), 12 Giorgi Bezhanshvili (13), 13 Jeremy Oguamalam (5), 14 Clemens Partsch (5), 15 Dorian Lacic (9), 16 Filip Lukijanovic, 21 Clemens Huber, 24 Valentin Stepan – Trainer: Mike Kress, Co-Trainer Thomas Kafka Panthers: 4 Marco Daiu, 5 Lukas Ruck (3), 6 Elvedin Sivic (6), 7 Julian Kleinschuster, 8 Christoph Villgratter (4), 9 Harun Porca (24), 10 Philipp Wallner (3), 11 Josip Popic (20), 12 Renei Judeanu, 13 Georg Lafer, 15 Constantin Loidolt – Trainer: Edin Brkic 

Spiel um Platz 3

Somit wurde am Sonntagvormittag der dritte Platz mit den BSC Fürstenfeld Panthers und dem BC Zepter Vienna zwischen den beiden Nachwuchsteams der ABL Vereine ausgetragen. Die Panthers jubelten am Ende mit einem verdienten 56:60-Erfolg über die Bronzemedaille.

BC Zepter Vienna vs. BSC Panthers Fürstenfeld 56:60 (24:33)

(8:20, 16:13, 13:18, 19:9)

 Spiel um den Meistertitel

Im Anschluss ging es im Finale in einem Wieder Derby zwischen den Vienna D.C.Timberwolves und den Basket Flames ans Eingemachte. Zum sechsten Mal in dieser Saison standen die beiden Teams gegeneinander auf dem Parkett und bislang waren stets die Timberwolves als Sieger vom Feld gegangen. Doch die Flames zeigten von Beginn an auf, dass auch dieses Duell bis in die Schlussminuten hart umkämpft bleiben würde. Kamil De Silva brachte unsere Flames mit einem Dreier erstmals in der Partie in Führung und mit drei weiteren Dreiern en suite stellte die Truppe von Flames-Headcoach Mike Kress in der Folge auf 9:18. Zwar konnten die Gastgeber mit einem Dreipunkter von Rogat bis zur ersten Pause noch verkürzen, nach zehn gespielten Minuten lagen die Basket Flames jedoch mit 12:18 voran. Im zweiten Viertel intensivierten die Wolves ihre Verteidigung und konnten dank einiger Ballgewinne schließlich den Ausgleich erzielen. Durch vier Punkte von Olowu erkämpfte man sich kurzfristig die Führung zurück, doch die Flames konterten umgehend und hielten das Spiel komplett offen. In den letzten Minuten vor der Halbzeitpause konnten sich unsere Flammen dann ein wenig Luft verschaffen, doch ein Dreier der Gastgeber mit der Pausensirene sorgte für eine nur hauchdünne 28:29-Halbzeitführung der Flames.

Nach Seitenwechsel steigerten die Timberwolves den Druck in der Defensive noch weiter und konnten sich mit einem 9:0-Run ihre höchste Führung in der Partie erspielen. Doch die Flames ließen sich nicht so leicht abschütteln und hatten sich bis zum Ende des dritten Spielabschnitts wieder auf vier Zähler herangekämpft. Der Schlussabschnitt verlief zunächst ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte vorzeitig für eine Entscheidung sorgen. Zwei Minuten vor Spielende konnten die Gastgeber durch Kapitän Hofbauer und Schuecker auf 55:49 erhöhen und ihrem Team einen wertvollen Vorsprung verschaffen. Doch die Antwort unseres mU16 Teams folgte mit einem Dreier von Clemens Partsch prompt und die Flames waren wieder im Spiel. Zwei Fehlwürfe der Wolves am Freiwurf nach einem Foul und ein erfolgreicher Team-Rebound brachten die Flames erneut in Ballbesitz. Timberwolves Headcoach Andreas Kaineder entschloss sich, beim Spielstand von +3 rasch zu foulen, um dem Gegner keine Chance auf ein Dreipunktspiel zu ermöglichen. Die Flames verwandelten nur einen der beiden zugesprochenen Freiwürfe, konnten somit jedoch auf -2 verkürzen. Das obligatorische Foul an den Gastgebern folgte umgehend, doch auch diese verabsäumten mit zwei vergebenen Freiwürfen, den Sack vorzeitig zuzumachen. Da sich die Wolves jedoch den Rebound sichern konnten, wurden sie prompt erneut an die Freiwurflinie geschickt. Olowu traf nach 5 Fehlwürfen in Folge schließlich zum 56:53 aus Sicht der Timberwolves. Ein schneller Einwurf der Flames ermöglichte noch eine Chance zum Ausgleich, doch der Dreierversuch fand sein Ziel nicht.  Unsere Burschen haben einte tolle Leistung abgeliefert und können auf den 2. Platz in der Österreichischen Meisterschaft stolz sein.

Vienna D.C.Timberwolves vs. Basket Flames 56:53 (28:29) (12:16, 16:13, 14:9, 14:15)

Flames: 4 Leopold Micheler, 6 Christoph Cermak (3), 7 Kamill De Silva (6), 9 David Rosenbaum (11), 11 Onur Yildirim (9), 12 Giorgi Bezhanshvili (11), 13 Jeremy Oguamalam (6), 14 Clemens Partsch (3), 15 Dorian Lacic (4), 16 Filip Lukijanovic, 21 Clemens Huber, 24 Valentin Stepan

Timberwolves: 4 Alexander Rogat (3), 6 Peter Hofbauer (12), 8 Aurel König, 9 Jonas John (7), 10 Jakob Szkutta (7), 11 Timo Tatzber, 12 Mark Laurencik, 13 Max Schücker (9), 14 Joshua Olowu (12), 15 Andreas Werle (4), 16 Ismail Chrigui (2), 18 Lawrence Mayr

Zum MVP des Finalturniers wurde Joshua Olowu von den Timberwolves gewählt.

 

Die Leistung unserer mU16 war großartig und das Wiener Finalfour wird sicher spannend.

Let’s go on Flames

 

Fotos

Veröffentlicht in:

07.05.2014